Stirnfalten oder Sorgenfalten zeigen sich als horizontale Falten auf der Stirn, die insbesondere beim Stirnrunzeln zum Vorschein kommen. Sie gehören zu den Mimikfalten, die durch die tägliche Bewegung der Gesichtsmuskulatur entstehen können. Behandelt werden sie meist zusammen mit der Zornesfalte mittels Botulinum.
Wie entstehen Stirnfalten?
Jeder Mensch verfügt von Geburt an über einen gewissen Spannungszustand seiner Muskeln, den Muskeltonus, der auch im Ruhezustand aktiv ist. Durch die natürliche Bewegung der Muskeln, zum Beispiel beim Stirnrunzeln, werden diese Muskeln mehr oder weniger stark bewegt und zeigen kurzzeitig Falten auf. Während einer langen Zeit gleicht die Haut diese An- und Entspannung der Muskeln aus. Mit steigendem Alter und dem Nachlassen der Elastizität der Haut bilden sich diese mimisch bedingten Falten aber irgendwann nicht mehr zurück, sondern werden tiefer und sind auch im entspannten Zustand als Stirnfalten sichtbar.
Wie können Stirnfalten behandelt werden?
Stirnfalten werden mit Botulinum behandelt, das vom Arzt mit sehr feinen Nadeln in die Haut oder den Muskel gespritzt wird. Der Wirkstoff bewirkt, dass die Reizübertragung vom Nerv auf den Muskel vorübergehend reduziert wird. Der Muskel entspannt sich dadurch und die Falten glätten sich. Erste Ergebnisse zeigen sich in der Regel nach 2 bis 3 Tagen. Die maximale Wirkung ist 5 bis 6 Wochen nach der Injektion zu beobachten.